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Fluoreszierende Farbstoffe
Haben die Eigenschaft, dass sie zum einen das Licht der Eigenfarbe des Stoffes und zum
anderen das gewöhnlich in Wärme verwandelte Licht reflektieren. Die Farbe wird grell und
leuchtend, ist ansonsten jedoch genauso ungefährlich wie normales Licht. Folglich handelt
es sich bei fluoreszierender Farbe und bei dem vom Stoff reflektierten ultravioletten Licht
(welches bei Tageslicht unsichtbar ist) um physikalische Eigenschaften (also nicht um
chemische Reaktionen).Fluoreszierende Farben wirken daher im Sonnenlicht besonders
„ leuchtend “
(z.B. weisses Papier, weisse Hemden), weil hier viel UV-Licht ist.
Früher interessierten sich Alchimisten besonders für die sog. „Phosphore“, die im Dunkeln
leuchten konnten. Zwischen Fluoreszenz und Phosphoreszenz besteht ein geringfügiger
Unterschied: Die Energie, die ein fluoreszierender Stoff bei Beleuchtung aufnimmt, wird
sofort in anderes Licht umgewandelt, dass wieder abstrahlt, während die Energie in einem
phosphoreszierenden Stoff allmählich abgegeben wird. Einem phosphoreszierenden Stoff braucht
die Energie nicht unbedingt in Form von Licht zugeführt zu werden. Mann kann z.B. Zinksulfid
mit einem leicht radioaktiven Stoff mischen; die radioaktive Strahlung (unsichtbar) bringt
das Zinksulfid zum Phosphoreszieren. Vor 40-50 Jahren waren viele Zeiger und Zahlen der
Armbanduhren und Instrumenten in dieser Weise präpariert. Aufgrund des Risikos radioaktiver
Strahlung wird die Methode jedoch heute nicht mehr angewendet.
Lebende Organismen (Johanniswürmer, leuchtende Tiefseefische, Bakterien) dagegen nutzen
Lumineszenz (chemische Reaktion).
Begriffserklärungen:
Phosphoreszenz
Erscheinung der Lumineszenz. Ein phosphoreszierendes Licht kommt zustande, wenn Wellen einer
bestimmten Länge (254 und 365 nm) des unsichtbaren Ultraviolettbereichs auf ein Kristallphosphor treffen. die Bestrahlung gilt als Anregung für die Kristallphosphore, die je nach ihrer Konsistenz
in den Farben Grün, Rot, Gelbrot oder Blau leuchten. Dieses Leuchten wird als Fluoreszenz bezeichnet.
Kristallphosphore, die nach dem Abschalten der Bestrahlung kurzzeitig nachleuchten, werden als phosphoreszierend bezeichnet.
Fluoreszenz
Nach dem Mineral Fluorit benanntes Leuchtphänomen, das sich je nach Lichteinstrahlung bei
verschiedenen Stoffen beobachten lässt. Wie bei der Phosphoreszenz sind die Kristallphosphore
die Träger für die Wellenbestrahlung. Der Leuchtbelag emittiert während der Bestrahlung durch
ultraviolettes Licht eine der Konsistenz der Kristallphosphore entsprechende Lichtfarbe geringer
Intensität. Bleibt diese aus, findet kein Nachleuchten statt.
Quelle: Lichtlexikon.de (Osram)
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